Miesbach KulturVision e. V.: Anders wachsen

DruckDer Miesbacher Verein KulturVision e. V. hat gemeinsam mit verschiedenen Organisationen aus dem Landkreis Miesbach, unter anderem auch dem Katholischen Bildungswerk im Landkreis Miesbach, die Veranstaltungsreihe „Anders wachsen“ ins Leben gerufen.

Auch unter explizitem Rückgriff auf „Laudato si'“ stellen sie die Frage, wie ein „Anders wachsen“ möglich wäre in einer gerechteren, gesünderen und solidarischeren Welt.

Unter diesem Fokus haben sie ein Programm (Flyer als pdf) zusammengestellt das von Impulsvorträgen über kulturelle Veranstaltungen bis hin zur Vorstellung konkreter Projekte und Beispielfelder reicht.

Immer aktuell auf dem Laufenden bleiben Sie hier. Auf KulturVision e. V. finden sich auch Berichte zu einzelnen Veranstaltungen, etwa hier und hier.

Advertisements

Grafing: Transition Town Initiative

emotionheaderDie Transition Town Bewegung („Stadt im Wandel“) ist eine mittlerweile internationale Initiative. Dabei geht es darum, Städte – in diesem Fall Grafing – in Zeiten knapper werdender natürlicher Ressourcen und des Klimawandels widerstandsfähig (resilient) zu machen.

In vielen Ideen und Projekten will die Transition Town Initiative Grafing zu einer nachhaltigen und regional gestärkten Lebensweise beitragen und greift damit auch Grundideen der Enzyklika Laudato si‘ auf – auch und gerade aufgrund der Offenheit und Toleranz gegenüber allen religiösen und weltanschaulichen Hintergründen, der sich die Initiative verpflichtet weiß.

Siehe auch das Video „Was ist Transition?“ (erklärt in acht Minuten)

Naturparkbewegung: Laudato si‘ – franziskanische Spiritualität und politisches Statement

Der Artikel von Günther Boss, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Liechtenstein-Institut, kommentiert die Enzyklika für die Zeitschrift „Nationalpark“, einem Magazin der Nationalparkbewegung. Er betont insbesondere die lateinamerikanischen Hintergründe der Enzyklika, die eingeflossenen Erfahrungen Bischof Kräutlers aus dem Amazonasgebiet sowie die Vorstellung einer die ganze Schöpfung durchdringenden göttliche Kraft. Die franziskanische Schöpfungsspiritualität des Papstes verbinde sich mit einem starken politischen Impuls, der die ökologische Frage unmittelbar mit der sozialen Frage verbindet.

Klimawandel am Beispiel Philippinen

In ihrem kurzen Artikel (.pdf) skizziert Eva- Maria Heerde-Hinojosa, Leiterin der Arbeitsstelle Misereor Bayern, die bereits beobachtbaren Auswirkungen des Klimawandels auf die Inselwelt der Philippinen.

Sie kritisiert, dass die „wahren Verantwortlichen für den Klimawandel aus der Wirtschaft, aus Unternehmen, aus den Industrieländern“ sich ihrer Verantwortung verweigern. Dies zu ändern könne dann gelingen, wenn das Bewusstsein für die Ernsthaftigkeit der ökologischen Krise, wie Franziskus in Laudato si‘ fordert, als erzieherische Herausforderung verstanden und bearbeitet wird.