Filmliste „Laudato si'“ der muk München

tomorrow_plakat_din-a4Die Fachstelle der Erzdiözese München und Freising für Medien und Kommunikation (muk) hat eine Filmliste zusammengestellt, die sich gut für die Visualisierung und Thematisierung der Aussagen von Laudato si‘ eignen.

Herausgehoben sei an dieser Stelle  der Film „Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen“. Es werden Beispiele gezeigt, wie verantwortlich und umweltverträglich im Lebensalltag gehandelt werden kann. Außerdem wurde pädagogisches Begleitmaterial für die Arbeit mit dem Film entwickelt.

 

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Sonne, Wasser und Wind. Mit Kindern Energie verstehe und nachhaltig leben

51erv4gmhl-_sx394_bo1204203200_Kinder mit den erneuerbaren Energien vertraut zu machen, ist dringlicher denn je. Schließlich sind die Kinder von heute als Erwachsene von morgen am meisten von den Veränderungen des Klimas und der Lebensumwelt betroffen. Damit sie sich aktiv für Nachhaltigkeit und Naturschutz einsetzen, bedarf es fundierten Wissens über Energie und Klimaschutz, das bereits im Kindergarten vermittelt werden kann. Auch für Papst Franziskus ist die Bildung zu einer ganzheitlichen Ökologie ein Schlüsselbaustein zu einer Veränderung von Lebenstilen und Wirtschaftssystem.

Dieser Herausforderung hat sich das Herausgeberteam Karin Blessing, Claudia Dichtl, Rainer Köthe und Claus-Peter Hutter in dem Buch „Sonne, Wasser und Wind. Mit Kindern Energie verstehen und nachhaltig leben, Stuttgart 2015“ gestellt. Mit ihrem Praxisleitfaden bieten sie vielfache Anregungen und Hintergrundwissen; er kann sowohl in Kindergärten als auch von Lehrern, Eltern oder Großeltern zur Nachhaltigkeitserziehung verwendet werden.

MISEREOR: Anstiftung zur Rettung der Welt

enzyklika-laudato-si-anstiftung-zur-rettung-der-weltDas Erscheinen der Enzyklika Laudato si‘ im Juni 2015 war kein Zufall, sondern hat bewusst ein politisches Momentum genutzt. Er präsentierte die Enzyklika vor wichtigen internationalen Weichenstellungen. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass seine Botschaft nicht ungehört verhallte: Auf der G7-Tagung in Elmau/Deutschland Anfang Juni hatten die wichtigsten Industrieländer schon den langfristigen Kohleausstieg beschlossen. Im September hat die Weltgemeinschaft dann in New York mit der Agenda 2030 17 Nachhaltige Entwicklungsziele beschlossen, die erstmals für Industrie- und Entwicklungsländer gleichermaßen gelten. Krönender Abschluss des „Entwicklungsjahres 2015“ war im Dezember 2015 in Paris die Verständigung auf ein neues internationales Abkommen zum Klimaschutz.

Mit Laudato si‘ geht es auch um eine Neupositionierung der Kirche in der Gesellschaft, in Distanz zu den aktuell bestimmenden wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen.

MISEREOR hat nun unter dem Titel „Anstiftung zur Rettung der Welt“ (PDF) ein Heft herausgebracht, in dem die Vorschläge von Papst Franziskus anhand der Themen Klima, Ernährung und Stadtentwicklung diskutiert und entfaltet werden.

KSI – Postkartenset Laudato si‘

Das Katholisch-soziale Institut der Erzdiözese Köln (KSI) hat zusammen mit dem dortigen Referat Dialog und Verkündigung eine Postkartenserie entwickelt, die 50 Kernaussagen der päpstlichen Enzyklika aufgreift und in einem handlichen Format zugänglich macht.

Die Karten enthalten praktische Hinweisen für den Einsatz im Bildungsbereich. Ob professionell genutzt oder für den privaten Gebrauch, bieten sie zahlreiche Möglichkeiten, drängende globale Fragen unserer Zeit ins Gespräch zu bringen und sich intensiver mit der Botschaft der Enzyklika auseinanderzusetzen. Die Aussagen regen an, über das weltpolitische Geschehen und den Umgang mit ökologischen Herausforderungen zu reflektieren.

Bestellmöglichkeit und weitere Informationen finden sich hier.

MISEREOR – Unterrichtsbausteine

In den Unterrichtsentwürfen von MISEREOR soll in jeweils einer Doppelstunden für Sekundarstufe 1 und Sekundarstufe 2 ein zentrales Anliegen der Enzyklika – die wechselseitige Abhängigkeit sozialer und ökologischer Fragestellungen – aufgegriffen und den Schülerinnen und Schülern aufgezeigt werden.

Darüber hinaus soll verdeutlicht werden, dass ein Einsatz für Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sowohl biblisch wie auch aus der christlichen Tradition heraus begründet werden kann.