Sternsingeraktion 2017: Gemeinsam für Gottes Schöpfung

sternsinger-logo2xIn der Aktion Dreikönigssingen 2017 erfahren die Sternsinger unter dem Motto „Gemeinsam für Gottes Schöpfung“, wie wichtig ihr Engagement für Kinder ist, die vom Klimawandel direkt betroffen sind. Am Beispiel der Region Turkana in Kenia wird dargestellt, welch schwerwiegende Folgen die Veränderungen des Weltklimas für Menschen haben, die am wenigsten dazu beigetragen haben.

Auch in diesem Jahr wurden für die Sternsingeraktion zahlreiche Materialien zusammengestellt: ein Werkheft mit Gruppenstunden, Spielen, Liedern und vielen Hintergrundinformationen, Gottesdienst-Bausteine mit Ideen für Aussendungs- und Dankfeiern, neue Sternsinger-Lieder und vieles mehr.

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Filmliste „Laudato si'“ der muk München

tomorrow_plakat_din-a4Die Fachstelle der Erzdiözese München und Freising für Medien und Kommunikation (muk) hat eine Filmliste zusammengestellt, die sich gut für die Visualisierung und Thematisierung der Aussagen von Laudato si‘ eignen.

Herausgehoben sei an dieser Stelle  der Film „Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen“. Es werden Beispiele gezeigt, wie verantwortlich und umweltverträglich im Lebensalltag gehandelt werden kann. Außerdem wurde pädagogisches Begleitmaterial für die Arbeit mit dem Film entwickelt.

 

MISEREOR: Wer Mut sät, wird eine andere Welt ernten

csm_titel_misereor_wer-mut-saet_rgb_648px_de88951719_d59a1544b9Beherzt können wir die Welt verändern, das ist die Überzeugung von MISEREOR. Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Berufen, Jüngere wie Ältere, beschreiben in dem Buch „Wer Mut sät, wird eine andere Welt ernten“ in 44 ermutigenden Beispielen, wie das gelingen kann. Indem sie ihre eigenen Lebenserfahrungen und Entwicklungen schildern, erzählen sie von konkreten Ideen, die man leicht übernehmen kann: von Kleidertauschbörsen über die Unterstützung des fairen Handels bis hin zum TV-Fasten.

Die Beispiele entstammen den Themenbereichen Ökologie, Nachhaltigkeit, weltweite Solidarität, Entwicklungszusammenarbeit, Frieden und Spiritualität und leisten so auch einen Beitrag die Anliegen von Laudato si‘ zu konkretisieren.

Sonne, Wasser und Wind. Mit Kindern Energie verstehe und nachhaltig leben

51erv4gmhl-_sx394_bo1204203200_Kinder mit den erneuerbaren Energien vertraut zu machen, ist dringlicher denn je. Schließlich sind die Kinder von heute als Erwachsene von morgen am meisten von den Veränderungen des Klimas und der Lebensumwelt betroffen. Damit sie sich aktiv für Nachhaltigkeit und Naturschutz einsetzen, bedarf es fundierten Wissens über Energie und Klimaschutz, das bereits im Kindergarten vermittelt werden kann. Auch für Papst Franziskus ist die Bildung zu einer ganzheitlichen Ökologie ein Schlüsselbaustein zu einer Veränderung von Lebenstilen und Wirtschaftssystem.

Dieser Herausforderung hat sich das Herausgeberteam Karin Blessing, Claudia Dichtl, Rainer Köthe und Claus-Peter Hutter in dem Buch „Sonne, Wasser und Wind. Mit Kindern Energie verstehen und nachhaltig leben, Stuttgart 2015“ gestellt. Mit ihrem Praxisleitfaden bieten sie vielfache Anregungen und Hintergrundwissen; er kann sowohl in Kindergärten als auch von Lehrern, Eltern oder Großeltern zur Nachhaltigkeitserziehung verwendet werden.

Pöring: Kinderhaus Naturkinder St. Georg

2015-05-18-bis-2015-07-31-kindergarten-po%cc%88ring-403-bearbeitetDas Kinderhaus Naturkinder St. Georg in Pöring besitzt schon seit einigen Jahren einen großen Naturgarten, der nicht nur frische Luft für die Kinder garantiert, sondern auch Lebensraum für eine große Tier- und Pflanzenwelt ist.

„Schöpfung bewahren ist wichtig und die Kinder können das nicht früh genug lernen“, so der Ansatz des Teams. „Raus in die Natur – rein ins Leben“ und „Miteinander – Füreinander – Voneinander – Nachhaltig“ sind die davon abgeleiteten Leitsätze. Durch die Enzyklika Laudato si‘ fühlen sie sich bestätigt: „Ich hoffe, die Enzyklika findet Anhänger in vielen Kindertagesstätten und andere Einrichtungen folgen unserem Beispiel und wandeln ihre Gärten um in naturnahe Lebensräume, in denen Menschen, Tiere und Pflanzen glücklich werden“, so die Leiterin Gabriele Lindinger.

Aufgrund ihres beeindruckenden Gartens wurde die Einrichtung bereits im Jahr 2010 im Rahmen der Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ von der UNESCO-Kommission als Modellkindertagesstätte ausgezeichnet und 2009 als zweitschönster Naturerlebnisplatz Deutschlands bewertet.

Bistum Speyer: Gutes Leben. Für alle! Wie viel ist genug?

logo„Gutes Leben. Für alle!“ – unter diesem Titel haben bereits im Jahr 2013 der Katholikenrat im Bistum Speyer, das Bistum Speyer und das Bischöfliche Hilfswerk Misereor e. V. eine bistumsweite Kampagne ins Leben gerufen.

Zusammen mit vielen weiteren Engagierten im Bistum Speyer soll ein Entwicklungs- und Wandlungsprozess auf privater, kirchlicher und politischer Ebene angestoßen werden. Unter dem Aspekt der globalen Verantwortung wollen die Kampagnenakteure dazu anregen, sowohl das individuelle Konsumverhalten, als auch die Beschaffungsstrukturen auf institutioneller Ebene unter die Lupe zu nehmen.

In den letzten Jahren sind im Rahmen der Kampagne eine ganze Reihe spannender Aktionen durchgeführt worden, über die man sich auf der Kampagnen-Website informieren kann.

Mit Blick auf das bald nahende Weihnachten sei hier besonders auf den Adventskalender „24 Tage nachhaltig durch den Advent“ und das Krippenspiel „Auf der Suche nach dem guten Leben für alle“ hingewiesen.

Moosburg – Praktische Angebote für Familien und Kinder

Der Sachausschuss Erwachsenenbildung des Pfarrverbands St. Kastulus Moosburg-Pfrombach hat aus dem Text Laudato si‘ mehrere Module für die praktische Arbeit mit Kindern im Alter von drei bis acht Jahren entwickelt. Denn  gerade sie werden es sein, die von allen bislang lebenden Generationen am meisten unter dem Raubau an der Natur werden leiden müssen.

Die erste Einheit unter dem Titel „Lob der Schöpfung“ findet sich hier im korbiwiki der KEB München und Freising. Ein weiteres Modul befasst sich mit dem Thema „Wasser“, ein geplantes Familienwochende steht unter dem Motto „Sonne, Mond und Sterne“.

Miesbach KulturVision e. V.: Anders wachsen

DruckDer Miesbacher Verein KulturVision e. V. hat gemeinsam mit verschiedenen Organisationen aus dem Landkreis Miesbach, unter anderem auch dem Katholischen Bildungswerk im Landkreis Miesbach, die Veranstaltungsreihe „Anders wachsen“ ins Leben gerufen.

Auch unter explizitem Rückgriff auf „Laudato si'“ stellen sie die Frage, wie ein „Anders wachsen“ möglich wäre in einer gerechteren, gesünderen und solidarischeren Welt.

Unter diesem Fokus haben sie ein Programm (Flyer als pdf) zusammengestellt das von Impulsvorträgen über kulturelle Veranstaltungen bis hin zur Vorstellung konkreter Projekte und Beispielfelder reicht.

Immer aktuell auf dem Laufenden bleiben Sie hier. Auf KulturVision e. V. finden sich auch Berichte zu einzelnen Veranstaltungen, etwa hier und hier.

Adveniat-Weihnachtsaktion 2016: Bedrohte Schöpfung – Bedrohte Völker

adveniat_logoMit dem Lobpreis auf die Schöpfung „Gott sah, dass es gut war“ aus dem Buch Genesis macht Adveniat in diesem Jahr auf die Situation von Menschen und Natur im Amazonasraum aufmerksam. Damit wird auch das Ansinnen von Laudato si‘ aufgegriffen, soziale und ökologische Krisen in einem Zusammenhang zu sehen und im Sinne einer ganzheitlichen Ökologie durch die Erkenntnis, dass alles mit allem verbunden ist, zu einem harmonischeren Zusammenleben zu führen.

Denn im Urwaldgebiet Ecuadors, dem diesjährigen Themenland, zeigen sich Gottes Schöpfung, der Reichtum und die Schönheit der Natur, ebenso wie die Bedrohung durch anhaltende Umweltzerstörung. Die indigenen Völker, die hier angepasst an die Lebensbedingungen im Regenwald in ihrer eigenen Kultur leben, sind so in ihrem Bestand gefährdet.

„Bedrohte Völker – bedrohte Schöpfung“ lautet daher der Titel des Adveniat-Jahresthemas. Auf den Seiten von Adveniat sind umfangreiche Aktionsmaterialien zu finden.

Grafing: Transition Town Initiative

emotionheaderDie Transition Town Bewegung („Stadt im Wandel“) ist eine mittlerweile internationale Initiative. Dabei geht es darum, Städte – in diesem Fall Grafing – in Zeiten knapper werdender natürlicher Ressourcen und des Klimawandels widerstandsfähig (resilient) zu machen.

In vielen Ideen und Projekten will die Transition Town Initiative Grafing zu einer nachhaltigen und regional gestärkten Lebensweise beitragen und greift damit auch Grundideen der Enzyklika Laudato si‘ auf – auch und gerade aufgrund der Offenheit und Toleranz gegenüber allen religiösen und weltanschaulichen Hintergründen, der sich die Initiative verpflichtet weiß.

Siehe auch das Video „Was ist Transition?“ (erklärt in acht Minuten)